Immobilien-Lexikon

Abberufung Abbruchswert Abgabenordnung (AO) Abgeltungsklausel Abmarkung Abnahme Abschreibung (AfA) Altbau Altersversorgung Amortisation Anderkonto Ankaufsrecht Annuität Anschaffungskosten Anschlussgebühren App. Auflassungsvormerkung Ausst. Auszahlungsvoraussetzungen Aval (Bürgschaft) Bau-Berufsgenossenschaft Bauabzugssteuer Baubürgschaft Baugrenze Baulastenverzeichnis Bebaubarkeit Bebauungsplan Belastung Beleihungsgrenze Beleihungswert Bereitstellungszinsen Bürgschaft Carport Chiffre Anzeigen Citylage CO2-Gebäudesanierungsprogramm Concierge Courtage Dämmung Darlehen Dauernutzungsrecht Dauerwohnrecht Denkmalschutz Dingliche Absicherung Doppelfassade Effektivzins Eigenheimzulage Eigenkapital Energieausweis Ertragswert Fachwerkhaus Fassade Fertighaus Fertigstellung Festdarlehen Finanzierungsplan Flächennutzungsplan (FNP) Flurstück Fördermittel Freistellungserklärung Fremdkapital Fundament G-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) Gasbeton Gaube Gebrauchsabnahme Gefahrenübergang Geltungsdauer Gemeinschaftseigentum Gemeinschaftsordnung Generalunternehmer Geschossflächenzahl Gewährleistung Grenzabstand Grundbuch Grundbuchlasten Grunderwerbssteuer Grundflächenzahl Grundpfandrechte Grundriss Grundschuld Gutachten Halbgeschoss Hausanschluss Haushaltspauschale Hausordnung Hausratsversicherung Hausverwaltung HOAI Hypothek Immessionen Immobilienfonds Indexmiete Inklusivmiete Instandhaltung Investitionszulage Isolierung Jahresabrechnung Jahresheizwärmebedarf Jahresnutzungsgrad Jahresrohertrag Jahreszins K-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) Kabelkanal Kaltdach Kältebrücke Kataster Katasterplan Kaution KDB Kellerwanne Kitt Klinker Kommunalabgaben Kostenvoranschlag Kredit Kreditkonsolidierung Kubatur Lageplan Laibung / Leibung Landesbauverordnung Landschaftsschutzgebiet Lastenzuschuss Legitimation Leichbeton Leistungsverzeichnis Lichte Höhe Liegenschafts- amt / Kataster Loggia Löschungsbewilligung MaBV MAK Wert Makler Mängelhaftung Mansarde Mantelbauweise Marktwert (Verkehrswert) Massivbau MBO Mehrfamilienhaus (MFH) Mischgebiet Modernisierung Muskelhypothek Musterhaus Nachfinanzierung Nachrang Nebenkosten Negativbescheinigung / Negativattest Nennbetrag Niedrigenergiehaus Nießbrauch Notar Nutzfläche (NF) Obergeschoss (OG) Oberleitung Oberputz Offene Bauweise Ökozulage operative Temperatur Optionstarif Ortsentwässerung Parkett Passivhaus Pauschalvertrag Pavillon Pergola Photovoltaik Plusenergiehaus Putz Qualitätssicherung Quelllüftung Querdehnung Querschnitt Rahmenzins RAL- Gütezeichen Rangbescheinigung Rate Realkredit Regenerative Energien Regenwassernutzung Reihenhaus Restschuld Rohbau Rüttelbeton RWA Sachverständiger Sachwert Sanierung Satteldach Schalldämmung Schlussabnahme Schlüsselfertig (schlüsselfertiges Bauen) Schufa Solaranlage Sondertilgung Staffelmiete Statik Teilbaugenehmigung Tiefbau Tilgung Tragende Wände Traufe Trennwand Treuhandkonto Trittschall Trockenbau Typenhaus Umbau Umnutzung Umschuldung Unbedenklichkeitsbescheinigung Untermiete Unterputz Valutierung Vergleichsmiete Verkehrswert Vermessung Vermittlerprovision VOB Vollgeschoss Vorfälligkeitsentschädigung Vorkaufsrecht Vormerkung Warmdach Wärmebedarf Wärmebedarfsausweis Wärmedämmung Warmmiete Wasserhaushaltsgesetz Wasserzähler Wegerecht Wertermittlung Wiederverkaufsrecht Wohneigentumsförderung Wohnfläche Zeitmietvertrag Zession Zins Zinsbindung Zwangsvollstreckung Zwischenkredit Dachneigung Erbbaurecht Schönheitsreparaturen

Abberufung

Wurde ein Hausverwalter auf unbestimmte Zeit bestellt, kann er jederzeit durch einen mehrheitlichen Beschluss der Wohnungseigentümer abberufen werden. Es genügt nach § 26 Abs. 1 Satz 1 WEG die einfache Mehrheit der Eigentümergemeinschaft.

 

Abberufung


Abbruchswert

Von einem Abbruchswert ist die Rede, wenn ein bebautes Grundstück wirtschaftlich nicht mehr genutzt werden kann und die Kosten für den Abbruch vom Grundstückswert abgezogen werden.

Abbruchswert


Abgabenordnung (AO)

In der Abgabenverordnung sind die Grundregeln des deutschen Steuerrechts in neun Teilen festgeschrieben. Sie enthält beispielsweise Begriffsdefinitionen, Vorschriften, Fristen und Termine des Verfahrensrechtes oder die Steuererhebung mit Regeln über Fälligkeit und Verjährung.

 

Abgabenordnung (AO)


Abgeltungsklausel

 

Enthält ein Mietvertrag eine Abgeltungsklausel, verpflichtet sich der Mieter bei Auszug zu der anteiligen Kostenübernahme für Schönheitsreparaturen einer Fachfirma, wenn die Fristen für Schönheitsreparaturen noch nicht abgelaufen sind.

Abgeltungsklausel


Abmarkung

 

Der Begriff Abmarkung beschreibt das Errichten oder Wiederherstellen fester Grenzzeichen, die die Grenzen zwischen zwei Grundstücken deutlich erkennbar machen sollen und werden oft vom Vermesser im Zusammenhang mit einer Vermessung und einem Ortstermin gemacht

Abmarkung


Abnahme

 

Als Abnahme bezeichnet man die Übergabe einer vertraglich vereinbarten Leistung. Beispielsweise nimmt der Bauherr nach Fertigstellung seines Objektes die Baumaßnahmen bei seinem Architekten oder Bauunternehmen ab und vergleicht die Vorgaben mit der Umsetzung.

Abnahme


Abschreibung (AfA)

 

Im Laufe der Zeit werden Häuser und Gebäude abgenutzt. Die Dauer der Nutzung ist somit beschränkt, was in verschiedenen Bereichen steuerlich geltend gemacht werden kann.

Abschreibung (AfA)


Altbau

Um als „Altbau“ definiert zu werden, muss ein Gebäude verschiedenen Kriterien erfüllen. Beispielsweise spielt ihre Beschaffenheit und der Zeitpunkt ihrer Erbauung eine wichtige Rolle. Allgemein spricht man hier in Deutschland bis 1949 von Altbauten. Typisch für Altbauten der Gründerzeit sind eine großzügige Raumhöhe und z.T. aufwändig gearbeitete Verzierungen.

Altbau


Altersversorgung

 

Für viele Menschen stellt der Erwerb einer Immobilie einen Teil ihrer Altersversorgung dar. Mit dem richtigen Finanzierungsplan kann die abbezahlte Immobilie im Alter eine interessante zusätzliche Einnahmequelle bedeuten.

Altersversorgung


Amortisation

 

Von einer Amortisation z.B. im Zusammenhang mit energetischen Sanierungsmaßnahmen spricht man, wenn anfängliche Aufwendungen für das Objekt durch Erträge oder Einsparungen gedeckt werden. Die Dauer dieses Prozesses wird als Amortisationszeit bezeichnet.

Amortisation


Anderkonto

 

Auf einem Notaranderkonto werden Gelder zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie von einem Notar verwaltet und später an den Verkäufer ausgezahlt. Dieses Prinzip ist allerdings in Deutschland kaum noch gebräuchlich.

Anderkonto


Ankaufsrecht

 

Besteht für einen Interessenten im Zusammenhang mit einem gewünschten Immobilienerwerb ein Ankaufsrecht, hat er als erster die Befugnis, ein Objekt (z.B. Grundstück oder Haus) zu erwerben, wenn gewisse Vertragsbedingungen eingetreten sind. Das Ankaufsrecht muss bei einem Notar offiziell beurkundet sein.

Ankaufsrecht


Annuität

 

Die Annuität beschreibt den monatlich gleichbleibenden Betrag, der jährlich für ein Darlehen oder eine Hypothek aufgewendet werden muss. Er errechnet sich aus einem Zins- sowie einem Tilgungsanteil und wird gezahlt, bis das gesamte Darlehen zurückgezahlt worden ist.

Annuität


Anschaffungskosten

 

Anschaffungskosten (auch Erwerbsnebenkosten) beschreiben alle Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie aufgewendet werden. Hierzu gehören beispielsweise die Kosten für Gutachter, Maklergebühren, Notare sowie die Gebühren für Grundbuchänderungen und die Grunderwerbssteuer.

Anschaffungskosten


Anschlussgebühren

Die Gebühren für das Anschließen von Strom, Wasser, Gas, Kanal- und Telefonleitungen werden als Anschlussgebühren bezeichnet und fallen üblicherweise bei Neubauprojekten aber zum Teil auch bei Bestandsimmobilien innerhalb eines Sanierungsprozesses an.

 

Anschlussgebühren


App.

Steht für das Apartment als kleine Wohneinheit und wird oft Als Abkürzung in Zeitungsanzeigen verwendet.

App.


Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung wird im Grundbuch eingetragen, sind anschließende Verfügungen über eine Immobilie unwirksam. Sie dient der Sicherheit von Immobilienkäufern (das Grundbuch wird quasi für die Kaufabwicklung gesperrt) und wird im Zusammenhang mit der Eigentumsumschreibung in der Regel wieder ausgetragen.

Auflassungsvormerkung


Ausst.

Steht für Ausstattung einer Immobilie und wird oft als Abkürzung in Zeitungsanzeigen verwendet.

 

Ausst.


Auszahlungsvoraussetzungen

(siehe auch Fälligkeitsvoraussetzungen)

Wenn bestimmte Voraussetzungen wie z.B. die Eintragung der Grundpfandrechte erfüllt sind, zahlen Banken das Darlehen aus. Diese Vorlage der Voraussetzungen bezeichnet man als Auszahlungsvoraussetzungen oder Fälligkeitsvoraussetzungen und werden im Vorfeld durch den Notar überprüft und an den Käufer bei Vorlage in der Regel per Brief kommuniziert.

Auszahlungsvoraussetzungen


Aval (Bürgschaft)

 

Mit der Unterzeichnung einer Bürgschaft bzw. eines Avals verpflichtet sich der Bürge dem Gläubiger einem Dritten gegenüber, für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen und gerade zu stehen.

Aval (Bürgschaft)


Bau-Berufsgenossenschaft

Beim Hausbau oder bei einer Sanierung werden private Helfer wie Freunde, Nachbarn oder Familie durch die Bau-Berufsgenossenschaft versichert. Damit wird gegen die Folgen von Arbeitsunfällen auf der Baustelle versichert.

Bau-Berufsgenossenschaft


Bauabzugssteuer

 

Seit 2002 müssen bei Bezahlung 15 % Bauabzugssteuer für Bauleistungen an das Finanzamt abgeführt werden. Nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung durch den Bauunternehmer ist eine Freistellung möglich.

Bauabzugssteuer


Baubürgschaft

Die Baubürgschaft sichert den Bauherren gegen finanzielle Forderungen gegenüber seinem Bauunternehmer im Falle einer Zahlungsunfähigkeit ab. Diese kann als Voraussetzung vor Vertragsabschluss ausgehandelt werden.

Baubürgschaft


Baugrenze

Die überbaubaren Flächen von Grundstücken werden durch die Baugrenzen festgelegt, welche in der Regel als blaue Linien dargestellt werden.

Baugrenze


Baulastenverzeichnis

Besonders für Bauherren von Neubauten interessant ist das Baulastenverzeichnis, welches von den Bauämtern der Gemeinde geführt ist. Es enthält Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks von öffentlichem Interesse (z.B. Wegrechte).

Baulastenverzeichnis


Bebaubarkeit

Um die Bebauung eines Grundstücks starten zu können, wird in der Regel eine Baugenehmigung benötigt. In manchen Fällen jedoch reicht eine Bestätigung der zuständigen Behörde aus, um mit der Bebauung nach den baurechtlichen Bestimmungen zu beginnen.

Bebaubarkeit


Bebauungsplan

Bebauungspläne enthalten je nach Umfang Baugrenzen, rechtsverbindliche Festsetzungen, Art der baulichen Nutzung, erlaubte städtebauliche Maßnahmen, etc.

 

Bebauungsplan


Belastung

Die finanzielle Belastung für den Bau oder Kauf eines Objektes sollte 40 % des Nettofamilieneinkommens nicht überschreiten. Daher ist von großer Bedeutung, dass die Grenze der eigenen Belastung im Anschluss darauf nicht überschritten wird. Da Sondereinnahmen nur selten regelmäßig und verlässlich sind, sollten diese nicht in die Berechnung mitberechnet werden.

Belastung


Beleihungsgrenze

 

Der prozentuale Abschlag des Beleihungswertes einer Kreditsicherheit wird durch die Beleihungsgrenze dargestellt. In der Regel dürfen Banken maximal bis zu dieser Obergrenze Kredite gewähren.

Beleihungsgrenze


Beleihungswert

Die Finanzierungsmittel der Kreditinstitute richten sich nach dem Beleihungswert. Das ist ein Wert, der mit großer Wahrscheinlichkeit über einen längeren Zeitraum zu jedem beliebigen Zeitpunkt wahrgenommen werden kann

Beleihungswert


Bereitstellungszinsen

 

Bereitstellungszinsen sind Gebühren, die von dem Kreditinstitut auf noch nicht abgerufene Darlehensteile berechnet werden. Damit kompensiert die Bank den Verlust, der sich aus den fehlenden Zinseinnahmen für den bereits zugesicherten Nettodarlehensbetrag ergibt. Die ungenutzten Zeitspannen entstehen meistens dadurch, dass ein Bauvorhaben nicht nach Plan abläuft und sich das vereinbarte Auszahlungsdatum von Teilkrediten verzögert.

Bereitstellungszinsen


Bürgschaft

 

Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich ein Bürge dem Gläubiger eines Dritten gegenüber, bei einer Zahlungsunfähigkeit für dessen Verbindlichkeiten aufzukommen. Die Bürgschaft kann die Zahlung eines Käufers absichern.

Bürgschaft


Carport

 

Ein Carport ist eine aus drei Holzwänden und einem Dach bestehende Überdachung, die zum Schutz von Fahrzeugen vor Nässe, Schnee oder Hagel dient. Häufig wird diese Überdachung als Garagen-Ersatz genutzt.  

Carport


Chiffre Anzeigen

 

Zeitungsanzeigen, worin Immobilienangebote ohne die persönlichen Kontaktdaten des Verkäufers veröffentlicht werden, werden als Chiffre Anzeigen bezeichnet. Der Kontaktaufbau zwischen Interessent und Anbieter erfolgt über den Zeitungsverlag. Dabei wendet sich der Interessent schriftlich über die Chiffrennummer an den Zeitungsverlag.

Chiffre Anzeigen


Citylage

 

Als „Citylage“ wird auf eine erstklassige Lage in der Stadt bezeichnet. Dabei befinden sich Geschäftshäuser, Einkaufsmöglichkeiten, etc. in unmittelbarer Nähe des Objekts.

Citylage


CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Um energiesparende Baumaßnahmen im Rahmen des Bundesförderungsprogramms für CO2-Gebäudesanierung zu verwirklichen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Darlehen

CO2-Gebäudesanierungsprogramm


Concierge

 

Der französische Begriff „Concierge“ bedeutet „Portier“ oder „Hausmeister“. In der Regel trifft man sie in großen Geschäftsgebäuden oder Hotels. In manchen Fällen sind sie aber auch in gehobenen Mehrfamilien-Wohngebäuden anzutreffen.

Concierge


Courtage

 

Die Courtage ist die Vermittlungsgebühr, die ein Makler nach einem erfolgreichen Vertragsabschluss erhält. Die Courtagehöhe ist Deutschlandweit nicht klar geregelt und variiert üblicherweise zwischen 3 % und 7 %.

Courtage


Dämmung

 

(Wärme)-Dämmungen dienen zur Sicherung der Wärmeenergie in einem Gebäude. Wenn eine Dämmung an einem sogenannten „Passivhaus“ vorgenommen wird, so kommen diese Häuser ohne den Einsatz von Heizkörpern aus, da sie zur Erhaltung der Temperatur die Abwärme nutzen.

Dämmung


Darlehen

 

Ein Darlehen ist ein sog. schuldnerischer Vertrag, bei dem ein Darlehens-/ Kreditgeber dem Darlehens-/ Kreditnehmer Geld zur vorübergehenden Nutzung überlässt. Der Kreditnehmer muss den vertraglich vereinbarten Geldbetrag zzgl. Zinssatz bei Fälligkeit an dem Kreditgeber zahlen. In der Regel werden Darlehen beim Immobilienkauf von Hausbanken zur Verfügung gestellt und in monatlichen Raten zurückgezahlt.

Darlehen


Dauernutzungsrecht

 

Das Dauernutzungsrecht gibt das Recht, ein Grundstück oder Räumlichkeiten z.B. für gewerbliche Zwecke dauerhaft in Anspruch zu nehmen.

Dauernutzungsrecht


Dauerwohnrecht

 

Wie der Name es schon sagt, gibt das Dauerwohnrecht einer Person das Recht, in eine Wohnung / Wohneinheit dauerhaft zu wohnen.

Dauerwohnrecht


Denkmalschutz

 

Gebäude mit Denkmalschutz sind in der Regel historisch wertvolle Bauten, die vor dem Verfall geschützt und für die Zukunft erhalten werden sollen. Steht eine Immobilie unter Denkmalschutz, so müssen besondere Bauvorschriften beachtet werden. Die Bundesregierung unterstützt durch Förderprogramme die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden.

Denkmalschutz


Dingliche Absicherung

 

Ein Pfandrecht stellt die dingliche Absicherung für eine Förderung dar.

Dingliche Absicherung


Doppelfassade

 

Eine Doppelfassade ergibt sich aus zwei Fassaden-Ebenen. Auf der einen Seiter erzielen sie durch den bestehenden Luftraum eine verbesserte Wärmedämmung. Aus der anderen Seite dienen die auch zum Schutz vor Umwelteinflüssen.

Doppelfassade


Effektivzins

 

Um Kreditangebote mit gleicher Zinsbindung zu vergleichen, stellt der Effektivzins den besten Maßstab dar. Der Effektivzins gibt die tatsächlich entstandenen Kosten eines Kredits an. Er gibt genaue Auskunft über die bevorstehenden Kosten, da er nicht nur den Nominalzins, sondern auch Bearbeitungsgebühren, ein Disagio, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung sowie eventuelle Vermittlungsprovisionen berücksichtig. Da andererseits die Banken aber nach der Preisgabenverordnung nicht alle Kreditkosten in den Effektivzins einrechnen müssen, sollte man sich von diesem nicht allzu viel versprechen. In vielen Fällen fallen Zusatzkosten wie Schätzgebühren, Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Teilauszahlungszuschläge an. Diese sind wichtige Kostenbestandteile, die dann zwar im Effektivzins nicht enthalten sind, gleichzeitig aber einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbelastung aus einem Kredit haben können.

Effektivzins


Eigenheimzulage

 

Um alle Vorteile der Eigenheimzulage ausschöpfen zu können, sollten die Bezahlung des Kaufpreises und die Ummeldung auf die neue Adresse im selben Jahr erfolgen. Wenn eine Wohnung also im Jahre 2001 gekauft und bezahlt wird, die Ummeldung aber erst im Jahre 2001 erfolgt, so wie die Eigenheimzulage für das Jahr 2001 nicht gezahlt. Seit dem 1. Januar 2006 wird die Eigeneheimzulage nicht mehr neu gewährt, d.h., dass das Jahr 2001 dann tatsächlich verloren ist. Die Zahlung der Eigenheimzulage erfolgt über 8 Jahre.

Eigenheimzulage


Eigenkapital

 

Für die Finanzierung einer Immobilie sollte so viel Eigenkapital wie möglich eingesetzt werden. Es ist jedoch auch von besonderer Bedeutung, dass man für unvorhergesehene Ausgaben auf eine Reserve zurückgreifen kann. Diese sollte über 3 bis 6 Nettomonatsgehälter verfügen.

Eigenkapital


Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Zertifikat, welches die Energieeffizienz eines Gebäudes ausweist. Er enthält neben Adresse, Baujahr des Gebäudes sowie Anzahl der Wohnung als wichtigste Information einen Energiekennwert in Kilowattstunden pro Quadratmeter mit entsprechenden Erläuterungen. Der Energieausweis dient zur energetischen Vergleichbarkeit von Gebäuden.

Was ist das Ziel eines Energieausweises?
In erster Linie ist das Ziel eine Markttransparenz für den Energieverbrauch im Gebäudebereich zu erzielen und macht den Energiebedarf für jeden sichtbar. Die Energieeffizienzklasse soll ein Gütesiegel für Wohnungen und Gebäude sein.

Wann benötige ich einen Energieausweis?
Für bestehende Gebäude muss bei Verkauf, Neuvermietung oder Verpachtung dem Interessenten auf Verlangen ein Energieausweis zugänglich gemacht werden. Bei der Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ist ein Energieausweis auszustellen.

Welche Arten von Energieausweisen gibt es?
Prinzipiell lässt sich der Energieausweis in zwei Arten unterteilen. Der Bedarfsausweis spiegelt den theoretischen Energiebedarf auf Basis der Kenngrößen des Hauses wieder. Wie ist das Außenmauerwerk aufgebaut? Welche Heizungstechnik wurde verbaut? Wie ist das Dämmverhalten der Fenster? In der Regel ist diese Art des Energieausweises objektiver, allerdings auch aufwändiger und damit teurer.
Der Verbrauchsausweis spiegelt die tatsächlich verbrauchte Energiemenge wieder und wird auf Basis der Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre in Relation zur Gebäudenutzfläche erstellt. Da das Heizverhalten bei den Nutzern zum Teil stark abweicht, können hieraus nur bedingt Aussagen über den Energiestand der Immobilie getroffen werden.

Seit wann ist ein Energieausweis Pflicht?

  • Seit 1. Juli 2008 für Wohngebäude der Fertigstellungsjahre bis 1965
  • Seit 1.Januar 2009 für Wohngebäude, die seit 1965 errichtet wurden
  • Seit 1. Juli 2009 für Nichtwohngebäude

Wer stellt einen Energieausweis aus?
Ausstellungsberechtigt sind diplomierte Architekten, Ingenieure, Bauingenieure sowie Gebäudetechniker mit Hochschulabschluss. Unter bestimmten Voraussetzungen auch Handwerker, Handwerksmeister und Techniker aus dem Bauwesen.

Wie lange ist der Energieausweis gültig?
Der Energieausweis hat in der Regel eine Gültigkeit von 10 Jahren ab Ausstellungsdatum.

Energieausweis

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Ertragswert

 

Der Wert, der sich aufgrund der Rentabilität einer Liegenschaft errechnen lässt, ist der Ertragswert. Kehrseite: Sachwert.

Ertragswert


Fachwerkhaus

 

Der Bestand des Fachwerkhauses ergibt sich aus einem tragenden Gerüst aus Holz, dessen Zwischenräume mit Lehm oder Ziegeln befüllt sind. Im Mittelalter wurden sie auf diese spezielle Bauweise errichtet.

Fachwerkhaus


Fassade

 

Die Fassade ist der gestaltete und sichtbare Teil der Außenhülle eines Objektes.

Fassade


Fertighaus

Die Besonderheit bei einem Fertighaus besteht darin, dass einzelne Bauteile bereits im Werk des Anbieters vorgefertigt und unmittelbar an der Baustelle zusammengefügt werden

Fertighaus


Fertigstellung

 

Für die vollständige Fertigstellung eines Bauvorhabens wird die Ausführung aller vereinbarten Leistungen vorausgesetzt. Eventuelle Mängel müssen ebenfalls beseitigt werden.

Fertigstellung


Festdarlehen

Ein über einen bestimmten Zeitpunkt tilgungsfrei bleibender Kredit.

 

Festdarlehen


Finanzierungsplan

Die detaillierte Auflistung aller Kosten eines Bauvorhabens für zum Beispiel ein Bankgespräch.

 

Finanzierungsplan


Flächennutzungsplan (FNP)

 

Für die Vorbereitung eines Bauleitplans wird der Flächennutzungsplan benötigt. Darin enthalten sind Art der Bodennutzung der jeweiligen Gemeinde sowie Planungs- und Entwicklungsziele.

Flächennutzungsplan (FNP)


Flurstück

Ein Flurstück trägt eine Identifikationsnummer. Darunter versteht man ein vermessenes Stück Land „Flur“, dem als sachenrechtliches Objekt in den meisten Fällen ein Grundstück zugrunde liegt.

 

Flurstück


Fördermittel

Als Fördermittel wird das von dem Haushalt der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellte Kapital, welches zur Erreichung bestimmter Ziele dient.

 

Fördermittel


Freistellungserklärung

Bei der Freistellungserklärung handelt es sich um eine verbindliche Bescheinigung der finanzierenden Bank. Dabei wird zugesichert, dass sie das Objekt beim Verkauf von allen Grundpfandrechten gegenüber dem Käufer freigestellt wird.   

 

Freistellungserklärung


Fremdkapital

Die Gesamtkosten eines Bauvorhabens abzüglich des eingesetzten Eigenkapitals.

 

Fremdkapital


Fundament

 

Das aus dem lateinischen abstammende Wort bedeutet übersetzt Bodengrund und ist im Bauwesen der grundlegende Teil eines Bauobjektes.

Fundament


G-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)

Der Buchstabe „G“ steht hier für Gesamtenergiedurchlassgrad. Dieser Wert gibt die Qualität von Fenstern bezüglich der Wärmeeinstrahlung durch die Sonne wieder.

 

G-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)


Gasbeton

Gasbeton (veraltert), oft auch „Porenbeton“, ist ein besonderer Baustoff, dessen Bestand sich aus Quarzsand, Aluminium-Pulver und Zement/Kalk ergibt. Die Bezeichnung „Porenbeton“ ergibt sich durch sein spezielles Kalk-Aluminium-Gemisch, wodurch Wasserstoffgas entsteht. Das Wasserstoffgas bildet feine Poren.

 

Gasbeton


Gaube

Dachbauten eines Gebäudes, welche zur Belüftung und Belichtung der Dachräume dienen und die Wohnflläche gegrößern kann.

 

Gaube


Gebrauchsabnahme

Wird von der zuständigen Baubehörde überprüft, ob alle Vorschriften bautechnisch und baurechtlich eingehalten werden, ist die Rede von der Gebrauchsabnahme eines Objektes.

 

Gebrauchsabnahme


Gefahrenübergang

Der Gefahrenübergang erfolgt bei der Objektübergabe. Dabei geht es um den Zeitpunkt, ab dem nicht mehr der Bauunternehmer, sondern der Eigentümer selbst für mögliche Mängel der Immobilie verantwortlich ist.

 

Gefahrenübergang


Geltungsdauer

Laufzeit zwischen Auszahlung und vollständiger Rückzahlung eines Kredits.

 

Geltungsdauer


Gemeinschaftseigentum

Das Eigentum, welches den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gehört, wird Gemeinschaftseigentum genannt. Dazu gehören z.B. Teile des Grundstückes.

 

Gemeinschaftseigentum


Gemeinschaftsordnung

Regelung des gemeinschaftlichen Lebens aller Wohnungseigentümer und Mieter in einem Mehrparteienhaus.

 

Gemeinschaftsordnung


Generalunternehmer

In der Regel ist der Generalunternehmer der Bauunternehmer, der entweder selbst oder mit Hilfe von Sub-Unternehmern alle nötigen Bauleistungen erbringt. Diese Bauleistungen dienen zur Durchführung des Bauvorhabens.  

 

Generalunternehmer


Geschossflächenzahl

Die maximale Wohnfläche eines Gebäudes wird durch die Geschossflächenzahl angegeben. Dabei wird auf die Grundstücksgröße Bezug genommen.

 

Geschossflächenzahl


Gewährleistung

Eine Gewährleistung ist eine Garantie, die von Bauunternehmer ausgesprochen wird. Dabei wird die sorgfältige Ausführung einzelner Bauleistungen versichert. Sie können für verschiedene Zeiträume gelten.

 

Gewährleistung


Grenzabstand

 

Der Abstand, der zwischen zwei Gebäuden zum jeweiligen Nachbargrundstück eingehalten werden muss, ist der Grenzabstand.

Grenzabstand


Grundbuch

Die Führung des Grundbuches erfolgt beim Amtsgericht der jeweiligen Kommunen. Darin werden alle Besitz- und Rechtsverhältnisse des Grundstückes festgeschrieben. Der Grundbuchinhalt und Sachstand wird in Abteilungen unterteilt. Hieraus sind zum Beispiel auch die Grundstücksgröße und die Eigentumverhältnisse ersichtlich.

 

Grundbuch


Grundbuchlasten

 

Grundbuchlasten sind Eintragungen im Grundbuch, welche wertmindernde Bedingungen für den Eigentümer darstellen. Daher sollte man, wenn möglich, immer ein lastenfreies Grundbuch übernehmen.

Grundbuchlasten


Grunderwerbssteuer

Ihre Erhebung erfolgt beim Kauf von Grundstücken. In NRW beträgt der Steuersatz 6,5 % des Erwerbspreises (Stand: Oktober 2016).

 

Grunderwerbssteuer


Grundflächenzahl

Der Flächenanteil eines Baugrundstücks, der bebaut werden darf, beschreibt die Grundflächenanzahl. Hierbei werden alle Grundflächen mitkalkuliert, die bebaut werden dürfen.  

 

Grundflächenzahl


Grundpfandrechte

Bestimmte Sicherheitsrechte an Grundstücken werden im Grundpfandrecht eingetragen. Es kann beispielsweise als Sicherheit für einen Kreditantrag in Frage kommen.

 

Grundpfandrechte


Grundriss

Die räumlichen Gegebenheiten eines Objektes werden im Grundriss abgebildet.Hieraus kann man zum Beispiel die Abmessungen der einzelnen Räume entnehmen.

 

Grundriss


Grundschuld

Die Grundschuld stellt die dingliche Sicherheit eines Grundstückes für eine Forderung dar.

 

Grundschuld


Gutachten

Das Gutachten bildet in der Immobilienbranche die Basis einer darauffolgenden Wertermittlung. Dabei gibt ein neutraler Sachverständiger einen Überblick über die Gegebenheiten und mögliche Mängel der Immobilie / des Grundstücks.

 

Gutachten


Halbgeschoss

Eine bereits auf der halben Raumhöhe des nächsten Geschosses beginnende Wohnebene.

 

Halbgeschoss


Hausanschluss

Die Verbindungsstelle zwischen den Elektrizitäts-, Fernwärme-, Gas-, Wasser-, und Abwasserleitungen der Ver- bzw. Entsorgungsunternehmen und den Leitungen der Verbraucher bzw. der Einleiter, bezeichnet man Hausanschluss.

 

Hausanschluss


Haushaltspauschale

Bei der Haushaltspauschale geht es darum, dass die Bank bei einer Immobilienfinanzierung Mindestsätze festlegt. Diese sollen nach Bezahlung der Kreditraten für die Sicherung des Lebensunterhaltes sorgen.

 

Haushaltspauschale


Hausordnung

Die Hausordnung stellt die Auflistung der jeweiligen Vorschriften und Regeln eines Gebäudes dar. Diese Vorschriften und Regeln gelten für alle Wohnparteien des Objektes.

 

Hausordnung


Hausratsversicherung

 

Sicherung gegen Schäden durch Leitungswasser, Hagel, Sturm oder auch Einbruch.

Hausratsversicherung


Hausverwaltung

Die Hausverwaltung beschäftigt sich in der Regel im Bereich der Immobilienwirtschaft mit der Verwaltung von vermieteten Eigentumswohnungen, Gewebeobjekten, Wohnanlagen und Wohnhäusern. Die Wohnhäuser sind in den meisten Fällen Mehrparteienhäuser.

 

Hausverwaltung


HOAI

Die Abkürzung „HOAI“, welche für „Honorarabrechnung für Architekten und Ingenieure“ steht, stellt die Basis für die Leistungsabrechnung der beiden Berufsgruppen dar.

 

HOAI


Hypothek

Die Hypothek wird in das Grundbuch eingetragen. Sie ist eine Grundstücksbelastung mit einem Pfandrecht, welche zur Absicherung von langfristigen Krediten genutzt wird.

 

Hypothek


Immessionen

Die Immissionen spielen beim Hausbau eine wichtige Rolle, da sie Schadstoffe sind. Die Richtwerte für Immissionen sind je nach Gebiet in den regionalen Baunutzungsverordnungen festgelegt.

 

Immessionen


Immobilienfonds

Die Investoren können sich bei dieser Kapitalanlageform an Immobilien beteiligen.

 

Immobilienfonds


Indexmiete

Variabler Mietzins, der unter bestimmten Voraussetzungen zu jedem Zeitpunkt verändert werden kann.

Indexmiete


Inklusivmiete

Mietpreis, in dem die Nebenkosten bereits mitkalkuliert wurden. Oft auch Bruttomiete oder Warmmiete genannt.

 

 

Inklusivmiete


Instandhaltung

Die Instandhaltung, auch Instandsetzung, von Gebäuden dient zur Sicherstellung ihres ursprünglichen Wertes. Daher müssen Instandhaltungen regemäßig vorgenommen werden. Erneuerung von Baustoffen, Behebung von Schäden, Modernisierung, etc. sind wichtige Bestandteile der Instandhaltung.

 

Instandhaltung


Investitionszulage

Die Investitionszulage ist eine durch den Staat geförderte Subvention, die zur Anschaffung und Herstellung von Wirtschaftsgütern unter bestimmten Voraussetzungen dienen können.

 

Investitionszulage


Isolierung

Die Immobilie wird im Außenbereich durch Isolierungsmaßnahmen gegen Temperaturunterschiede geschützt. Im Innenbereich betrifft Isolierung speziell Versorgungsleitungen (Wasser und Strom) schützt diese.

 

Isolierung


Jahresabrechnung

 

Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines Geschäftsjahres.

Jahresabrechnung


Jahresheizwärmebedarf

Der Jahresheizwärmebedarf gibt Information darüber, wie viel Heizleistung ein Objekt innerhalb eines Jahres beansprucht.

 

Jahresheizwärmebedarf


Jahresnutzungsgrad

Der Jahresnutzungsgrad wird in Kilowattstunden pro Quadratmeter angegeben, im Wärmebedarfsausweis eingetragen und gibt Information über den jährlichen Wärmebedarf eines Gebäudes.

 

Jahresnutzungsgrad


Jahresrohertrag

Der Jahresrohertrag entspricht der Nettokaltmiete und setzt sich aus den Jahresmieteinnahmen inklusive der Mietnebenkoten.

 

Jahresrohertrag


Jahreszins

Auch effektiver Jahreszins. Er gibt die jährlichen Kosten eines Darlehens wieder.

 

Jahreszins


K-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

 

Der K-Welt dient zur Kalkulation des gesamten Wärmebedarfs eines Objektes. Es für pro Bauteil ein einzelner K-Wert errechnet. Alle Werte werden anschließend addiert.

K-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)


Kabelkanal

Ein Kabelkanal wird in der Regel an Wänden oder Fußböden installiert. Er schützt Kabel vor Beschädigung verdeckt diese. 

 

Kabelkanal


Kaltdach

Das Kaltdach bietet im Sommer einen besseren Hitzeschutz, da es aus zwei Flächen besteht. Darunter befindet sich eine Belüftung, die auf diese Weise die eindringende Feuchtigkeit abführt.

 

Kaltdach


Kältebrücke

Als Kältebrücke wird ein Bereich in Bauteilen eines Objektes bezeichnet, durch den die Wärme nach außen getragen werden kann. Durch Bereich passiert der Vorgang schneller als durch die angrenzenden Bauteile.

 

Kältebrücke


Kataster

Auch Liegenschaftskataster. Die Zusammenstellung aller Grundstücke inkl. Eigentümerangaben.

 

Kataster


Katasterplan

Die exakte graphische Darstellung eines Grundstückes innerhalb eines Katasters wird in dem Katasterplan abgebildet. Er dient sowohl für die Zuordnung der Grundstücke, als auch für die Erstellung eines Lageplanes beansprucht. Beim Katasteramt, auch Liegenschaftskatasteramt, ist der Katasterplan erhältlich.

 

Katasterplan


Kaution

Die Kaution ist eine Sicherheit im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Mieters gegenüber dem Vermieter. Sie wird i.d.R. zu Beginn eines Mietverhältnisses von dem Mieter an dem Vermieter übergeben.

 

Kaution


KDB

KDB: „Küche, Diele, Bad“. Die Abkürzung wird häufig in Immobilienanzeigen verwendet.

 

KDB


Kellerwanne

Liegt ein möglicher Anstieg des Wasserstandes über die Fundamentsohle vor, wird eine wasserdichte Kellerwanne errichtet. Dies ist z.B. bei sehr hohem Grundwasserpegel oder in der Nähe von Gewässern möglich.

 

Kellerwanne


Kitt

Klebe- und Dichtungsmittel, dessen Aufbau aus Schlämmkreide und Leinölfirnis besteht.

 

Kitt


Klinker

Klinkersteine sind besonders gegen Frost und andere Umwelteinflüsse beständige Ziegel, da sie unter sehr hohen Temperaturen gebrannt werden. Einerseits eignen sie sich gut für die Verkleidung von Hausfassaden, andererseits bieten sie jedoch nur geringe Wärmedämmung.

 

Klinker


Kommunalabgaben

Von Bürgern und Unternehmen an die zuständige Kommune zu entrichtende öffentliche Abgaben.

 

Kommunalabgaben


Kostenvoranschlag

Der Kostenvoranschlag dient zum Vergleich der verschiedenen Bauunternehmer und ist i.d.R. unverbindlich. Daher ist es sinnvoll, diesen vor dem Beginn des Bauvorhabens zu erstellen.

 

Kostenvoranschlag


Kredit

Ein Kredit ist ein Darlehen, welches für unterschiedliche Bauvorhaben oder auch andere Projekte gewährt werden kann.

 

Kredit


Kreditkonsolidierung

Die Kreditkonsolidierung ist ein Resümee von mehreren Krediten. D.h. ein Darlehensnehmer nimmt einen neuen Kredit auf, um mit dessen Auszahlungssumme die bereits vorhandenen Kredite zu begleichen. Die Aufnahme eines weiteren Darlehens ist nur dann sinnvoll, wenn die Konditionen hierbei vorteilhafter sind, z.B. Zinssenkungen.

Kreditkonsolidierung


Kubatur

Wenn es um das dreidimensionale Volumen eines Objektes geht, welches unabhängig von Material und Gestaltung ist, spricht man von der Kubatur.

 

Kubatur


Lageplan

 

Exakte graphische Darstellung eines Objektes inkl. Lage und Umgebung. Man unterscheidet zwischen Stadtplänen, Liegenschaftskarten, Beschilderungsplänen und Deckenhöhenplänen.

Lageplan


Laibung / Leibung

Innere Fläche bei Gewölben und Mauergewölben.

 

Laibung / Leibung


Landesbauverordnung

Die Festschreibung der Konditionen eines Bauvorhabens erfolgt in der Landesbauverordnung. Darin festgehalten werden z.B. Fluchtwege, Verkehrssicherheit, Schallvorschriften, usw.

 

Landesbauverordnung


Landschaftsschutzgebiet

Hierbei stehen das Gebiet und dessen Landschaft unter besonderem Schutz. Das Landschaftsschutzgebiet soll dem Erhalt der Naturlandschaft dienen, welche durch Schilder ausgewiesen und bei Bauvorhaben berücksichtigt werden müssen.

 

Landschaftsschutzgebiet


Lastenzuschuss

Ist eine Deckung der Belastungen durch das Einkommen nicht mehr möglich, kann der Wohnung- bzw. Hauseigentümer einen Lastenzuschuss beantragen. Dieser ist mit dem Wohngeld für Mieter vergleichbar, dessen Höhe sich nach der monatlichen Belastung durch den Kapitaldienst richtet.

 

Lastenzuschuss


Legitimation

Die Legitimation wird nach erfolgreicher Identifikation des Antragstellers bei dem Kreditinstitut vorgenommen.

 

Legitimation


Leichbeton

Im Gegensatz zum geläufigen Beton, weist der Leichtbeton ein deutlich geringeres Gewicht auf. Dessen Aufbau besteht aus unterschiedlichen Gesteinskörnungsmischungen, die einen hohen Anteil an Luftporen vorweisen.

 

Leichbeton


Leistungsverzeichnis

Auflistung aller für ein Bauvorhaben erbrachten Leistungen. Diese Auflistung kann einem Bauherrn als Grundlage für einen Angebotsvergleich der unterschiedlichen Bauunternehmen dienen

Leistungsverzeichnis


Lichte Höhe

Höhe zwischen Unterkannte der Decke und Oberkante des Bodens eines Raumes.

 

Lichte Höhe


Liegenschafts- amt / Kataster

Auch Katasteramt genannt. Dort werden alle Grund- und Flurstücke geführt. Seine Aufgaben sind des Weiteren die Bereitstellung von Karten sowie die Vermessung von Grundstücken.

 

Liegenschafts- amt / Kataster


Loggia

Ein überdachter, seitlich offener Raum an einem Gebäude.

 

Loggia


Löschungsbewilligung

Notarielle Genehmigung, die im Grundbuch eingetragenen Rechte zu entfernen.

 

Löschungsbewilligung


MaBV

 

Makler- und Bauträgerverordnung. Sie ist eine aus der Gewerbeordnung abgeleitete Rechtsverordnung, die vorranging zum Schutz des Immobilienerwerbers bei der Gestaltung und beim Abschluss eines Bauträgervertrages erteilt.

MaBV


MAK Wert

 

Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) gibt die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Schwebestoff, Gas oder Dampf in der am Arbeitsplatz herrschenden Luft an, bei der ein Gesundheitsschaden ausgeschlossen werden soll. Die Werte werden in der sog. MAK-Liste eingetragen und können dort eingesehen werden.

MAK Wert


Makler

Ein Makler ist ein Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen zwischen Verkäufer und Kaufinteressenten für Grundstücke, Eigentumswohnungen und Häusern. Für seine Leistungen erhält der Makler eine sog. Vermittlungsprovision.

 

Makler


Mängelhaftung

Gewährleistung im Falle einer mangelhaften Leistung des Bauunternehmers gegenüber dem Auftraggeber für einen vertraglich festgelegten Zeitraum.

 

Mängelhaftung


Mansarde

Eine im Dachgeschoss ausgebaute Wohnung.

 

Mansarde


Mantelbauweise

Wenn die äußeren Schichten einer Wand aus verschiedenen Dämmstoffen bestehen und im Inneren der Wand ein tragender Kern vorzufinden ist, spricht man von der Mantelbauweise.

 

Mantelbauweise


Marktwert (Verkehrswert)

Aktueller Wert einer Immobilie unter Berücksichtigung des aktuellen Marktgeschehens.

 

Marktwert (Verkehrswert)


Massivbau

 

Als Massivbauweise wird im Bauwesen eine Art des Tragwerks bezeichnet. Elemente, die raumabschließend sind, sind besonders wichtig, da sie die statisch tragende Funktion erfüllen. Dazu gehören Wände und Decken. Die massivbauweise ("Stein auf Stein") grenzt sich von beispielsweise dem Fertighaus (Holzrahmenkonstruktion) ab.

Massivbau


MBO

Die Abkürzung MBO steht für „Musterbauordnung“. Diese wird in der Bauministerkonferenz erstellt und dient zur Vereinheitlichung der einzelnen Landesbauverordnungen.

 

MBO


Mehrfamilienhaus (MFH)

Wohngebäude für mehrere Wohnparteien.

 

Mehrfamilienhaus (MFH)


Mischgebiet

Ein Gebiet, in dem sich Geschäfts- und Wohngebäude befinden.

 

Mischgebiet


Modernisierung

Wird eine Modernisierung vorgenommen, werden Teile des Gebäudes erneuert. Was dabei weitestgehend erhalten bleibt, ist ihre Baukonstruktion. Sie dient zur Werterhöhung des Gebäudes.

 

Modernisierung


Muskelhypothek

Auflistung aller bei dem Erwerb der Immobilie oder einem Bauvorhaben erbrachten Eigenleistungen.

 

Muskelhypothek


Musterhaus

Musterhäuser werden von Anbietern i.d.R. als Beispielhäuer genutzt, um die Interessenten von der Bauweise und Qualität von Neubauten zu überzeugen.

 

Musterhaus


Nachfinanzierung

Zu Beginn eines Bauvorhabens wird ein Finanzplan erstellt, wobei der Finanzbedarf festgelegt wird. Wird dieser im Nachhinein erhöht, so muss ein Bauvorhaben nachfinanziert werden. Eine Nachfinanzierung ist in den meisten Fällen jedoch mit höheren Zinsbedingungen verbunden.

 

Nachfinanzierung


Nachrang

Eine im Nachhinein in das Grundbuch eingetragene Belastung bzw. ein im Nachhinein in das Grundbuch eingetragenes Grundpfandrecht wird an einer Rangstelle ausgeführt.

 

Nachrang


Nebenkosten

Zusammenfassung aller neben der Miete anfallenden Kosten, wie z.B. Wasserversorgung, Heizkosten, Müllabfuhr, usw.

 

Nebenkosten


Negativbescheinigung / Negativattest

Von der jeweiligen Gemeinde gesicherte Nichtinanspruchnahme des Vorkaufrecht an einem Grundstück (bebaut oder unbebaut)

 

Negativbescheinigung / Negativattest


Nennbetrag

Summe des angeforderten Kreditbetrags. Im Nachhinein hinzugerechnet werden Bearbeitungsgebühren sowie eine Rechtsschuldversicherung.

 

Nennbetrag


Niedrigenergiehaus

Ein Gebäude, dessen Jahreswärmeschutzbedarf die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung um mindestens 25 % unterschreitet.

 

Niedrigenergiehaus


Nießbrauch

Das Recht für die Nutzung eines Grundstückes bzw. eines Gebäudes, ohne eine Veränderung vornehmen zu dürfen.

 

Nießbrauch


Notar

Für die rechtsverbindliche Beurkundung und Beglaubigung von Rechtsgeschäften zuständige Person. Beim Verkauf einer Immobilie berät er Käufer und Verkäufer und sorgt für eine reibungsfreie Vertragsabwicklung.

 

Notar


Nutzfläche (NF)

Die tatsächlich zur Nutzung verfügbare Fläche eine Gebäudes oder eines Grundstückes.

 

Nutzfläche (NF)


Obergeschoss (OG)

Alle Etagen, die sich zwischen dem Erd- und dem Dachgeschoss befinden, werden als Obergeschoss bezeichnet.

 

Obergeschoss (OG)


Oberleitung

Elektrische Fahrzeuge, wie z.B. Busse und Bahnen, werden durch die Oberleitung über ein Stromversorgungssystem mit Strom versorgt.

 

Oberleitung


Oberputz

Die obere Lage der Mörtelschicht ist der Oberputz, dessen Aufgabe der Schutz vor Außenfaktoren ist, wie z.B. Niederschlag, Feuchtigkeit, usw. Des Weiteren dient er zur farblichen Gestaltung der Fassaden.

 

Oberputz


Offene Bauweise

Wird ein Gebäude auf jeder Seite freistehend auf einem Grundstück errichtet, so erfolgt dies in einer offenen Bauweise.

 

Offene Bauweise


Ökozulage

Die Ökozulage, die im Jahre 2002 von der Energiesparverordnung abgelöst wurde, ist eine Förderung für energiesparende Baumaßnahmen.

 

Ökozulage


operative Temperatur

Durchschnitt der Luft- und Strahlungstemperatur, sog. „gefühlte“ Temperatur.

 

operative Temperatur


Optionstarif

Der Optionstarif gibt dem Bauherrn die Möglichkeit, den Zeitpunkt eines Bauvorhabens zu einem späteren Zeitpunkt festzulegen. Der Vorteil dabei ist, dass der Zeitpunkt den Darlehenskonditionen entsprechend festgelegt werden kann. 

 

Optionstarif


Ortsentwässerung

Ableitung aller Schmutz- und Niederschlagswasser des gleichen Ortes.

 

Ortsentwässerung


Parkett

Aus Holz bestehender Fußbodenbelag, der ausschließlich in Innenräumen eingesetzt wird.

 

Parkett


Passivhaus

Die Besonderheit des Passivhauses ist, dass es für seinen Heizenergiebedarf keine herkömmlichen Heizanlagen benötigt, sondern auf alternative Energiequellen zurückgreifen kann. Dazu gehören z.B. Energien aus Abwärme, Sonneneinstrahlung, usw.

 

Passivhaus


Pauschalvertrag

Darin werden die zu einem festen Preis festgeschriebenen Leistungen eingetragen.

 

Pauschalvertrag


Pavillon

Gartenhausähnliche Konstruktion ohne Wände, die sich i. d. R. in Gärten oder Parks befindet

Pavillon


Pergola

Offener Freisitz, der als Sonnen- und Sichtschutz dient.

 

Pergola


Photovoltaik

Unmittelbare Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie. In der Regel wird der erzeugte Strom der PV-Anlage dann an den Versorger verkauft. Immer mehr Haushalte spielen mit dem Gedanken sich die (aktuell noch relativ teuren) Speicher zuzulegen.

 

Photovoltaik


Plusenergiehaus

Durch die gedämmte Hülle kann das Plusenergiehaus Energie speichern und somit mehr Energie erzeugen, als es verbraucht. Der Verbrauch für Heizung, Haushaltsstrom und Warmwasser ist somit niedriger.

 

Plusenergiehaus


Putz

Putz ist ein aus Putzmörtel bestehender Belag, der an Betonflächen oder Mauerwerk an Innen- und Außenwänden sowie Decken aufgetragen wird. Er dient z.B. als Wasserabweisung und Wärmedämmung, Herstellung eines glatten Untergrundes, Erzeugung eines schönen Erscheinungsbildes, usw.

 

Putz


Qualitätssicherung

Bei einem Bauvorhaben ist eine baubegleitende Qualitätssicherung besonders wichtig, da sie sicherstellt, dass bei dem Bauvorhaben keine Mängel entstehen. (Zum Beispiel über den VQC)

 

Qualitätssicherung


Quelllüftung

Die Quelllüftung ist eine Sonderform der Verdrängungslüftung, die maximale Lüftungseffizienz erzielt. Sie ist für Objekte mit großem Lüftungsbedarf und hohen Anforderungen an Raumklima und Luftqualität besonders gut geeignet.

 

Quelllüftung


Querdehnung

Um Gebäudeteile und Baustoffe vor bestimmten Spannungen zu schützen, die durch Witterungsverhältnisse zustande kommen, sollten bereits bei der Planung des Bauvorhabens Quer- sowie Längsdehnungen berücksichtigt werden.

 

Querdehnung


Querschnitt

Fundament der Grundrisszeichnung, welches die Innenkonstruktion des Hauses abbildet.

 

Querschnitt


Rahmenzins

Eine für das Kreditinstitut weitere Absicherung, welche i. d. R. zwischen 12 und 18 % festgelegt wird. Insbesondere steht der Rahmenzins für Sicherung der jährlichen Nebenleistungen.

 

Rahmenzins


RAL- Gütezeichen

RAL (Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen) Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Die Organisation ist für die Anerkennung der RAL-Gütezeichen verschiedener Produkte und Dienstleistungen. Die Voraussetzungen für die Anerkennung werden bei jedem Gütezeichen individuell geregelt. 

 

RAL- Gütezeichen


Rangbescheinigung

Die Rangbescheinigung ist eine von dem Notar ausgestellte Sicherung gegenüber und gleichzeitig zu Gunsten des Kreditinstituts. Darin wird die ranggerechte Eintragung eines Grundpfandrechts bestätigt.

 

Rangbescheinigung


Rate

An einem bestimmten Termin zu zahlender und vertraglich vereinbarter Zahlungsbetrag von dem Kreditnehmer an dem Kreditgeber. Dieser Rate gegenüber liegt ein Bauvorhaben oder eine Immobilienfinanzierung.

 

Rate


Realkredit

 

Ein Darlehen, dessen Absicherung über Vermögens- oder Sachwerte erfolgt.

Realkredit


Regenerative Energien

Auch erneuerbare Energien genannt, die aus nachhaltigen Quellen, wie z.B. Wasser, Wind oder Sonneneinstrahlung gewonnen werden. 

 

Regenerative Energien


Regenwassernutzung

Regenwasser wird durch sog. Regenwassersammler abgeleitet und in Regenspeichern, wie z.B. Regentonnen oder Zisternen gesammelt. Von dort wird es dann über Pumpen zu den jeweiligen Zapfstellen transportiert und kann z.B. für die WC-Spülung, für die Bewässerung von Gärten oder zum Wäschewaschen genutzt.

 

Regenwassernutzung


Reihenhaus

Sind drei oder mehr Häuser Wand an Wand aneinander gebaut, handelt es sich dabei um ein Reihenhaus.

 

Reihenhaus


Restschuld

Am Ender der vereinbarten Vertragsfrist von dem Kreditnehmer noch zu zahlender Restbetrag.

 

Restschuld


Rohbau

Bei einem Rohbau sind lediglich die Grundmauern mit Dachkonstruktion eines Gebäudes errichtet.

 

Rohbau


Rüttelbeton

Alle durch Rütteln verdichtete Betonanrten, werden als Rüttelbeton bezeichnet.

 

Rüttelbeton


RWA

„Rauch- und Wärmeabzugsanlagen“, die auch als Rauchabzugsanlagen bezeichnet werden, stellen bei seinem Brandfall sicher, dass Fluchtwege bereits zu Beginn des Bandfalles weitestgehend von Hitze und Rauch freigehalten werden.

 

RWA


Sachverständiger

 

Neutrale Beratung, Prüfung und Begutachtung gehören zu den Aufgaben eines Sachverständigen. Seine Erfassungen dienen oft als Basis für anstehende Vertragsgestaltungen, Gerichtsverhandlungen, Preisverhandlungen, usw.

Sachverständiger


Sachwert

Der Sachwert ist der Wert von Wirtschaftsgütern wie z.B. Gebäuden. Er ist die Summe von Bodenwert, Bauwert der Außenanlagen und Gebäudewert.

 

Sachwert


Sanierung

Instandsetzung bzw. Aufbesserung von Teilen eines Objektes. Dies kann durch grundlegende Renovierungs- und Reparaturmaßnamen zustande kommen

Sanierung


Satteldach

Mindestens zwei geneigte Flächen, die an nächster Stelle aufeinander treffen.

 

Satteldach


Schalldämmung

Eine Schalldämmung ist eine Maßnahme um zu verhindern, dass Lärm und andere Geräusche von außen in das Innere des Objektes einflößen.

 

Schalldämmung


Schlussabnahme

Bestätigung zur bautechnischen und baurechtlichen Nutzung eines Objektes, die von der zuständigen Behörde ausgestellt wird. Die zielgerichtete Abnahme eines Bauvorhabens durch den Bauherrn wird ebenfalls als Schlussabnahme bezeichnet.

 

Schlussabnahme


Schlüsselfertig (schlüsselfertiges Bauen)

Schlüsselfertiges Bauen beschreibt Ausführungsabstimmungen, die von Beginn bis zur Bewerkstelligung von Auftragnehmer ausgeführt werden, welche ferner „schlüsselfertig“ an den Auftraggeber übergeben werden. Die Zeitspanne ist jedoch nicht festgelegt und kann abweichen und ist daher vom Bauunternehmen abhängig. Dieser Oberbegriff wird zusätzlich von jedem Bauunternehmen unterschiedliche ausgelegt und es sollte genau geprüft werden, welche Leistungen hier im Einzelfall zu verstehen sind.

 

Schlüsselfertig (schlüsselfertiges Bauen)


Schufa

Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und gibt Information über die Kreditwürdigkeit einer Person.

 

Schufa


Solaranlage

Dient zur Umwandlung der Sonnenenergie in eine andere, nutzbare Energieform (zum Beispiel für die Brauchwassererhitzung).

 

Solaranlage


Sondertilgung

 

Eine Sondertilgung ist eine Tilgung, die außerhalb der vereinbarten Ratenzahlung getilgt werden kann und somit die Vertragslaufzeit je nach Höhe verkürzt.

Sondertilgung


Staffelmiete

 

Nach Ablauf eines festgelten Zeitraumes erhöht sich die Miete automatisch. Diese Regelung wird bereits zu Beginn des Mietverhältnisses vertraglich vereinbart und unterzeichnet.

Staffelmiete


Statik

Die Sicherstellung der Stabilität und der Tragfähigkeit wird durch die Statik gewährleistet. Diese wird unter Berücksichtigung unterschiedlicher Merkmale und Kriterien von Ingenieuren und Architekten kalkuliert.

 

Statik


Teilbaugenehmigung

Wird von der Baugenehmigungsbehörde eine vorgezogene und verbindliche Entscheidung über einzelne Teile eines Bauvorhabens getroffen, handelt es sich dabei um eine Teilbaugenehmigung.

 

Teilbaugenehmigung


Tiefbau

Bei einem Tiefbau findet die Durchführung der Errichtung unter oder unmittelbar an der Erdoberfläche statt.

 

Tiefbau


Tilgung

Zahlungssumme, die von dem Kreditnehmer an dem Kreditgeber regelmäßig beglichen wird.

 

Tilgung


Tragende Wände

Der Hauptbestandteil eines Gebäudes sind die tragenden Wände, die das Gewicht eines Geschosses tragen. Für diese Wände gelten besondere Regelungen und Vorschriften, die in jedem Fall einzuhalten sind.

 

Tragende Wände


Traufe

Die Tropfkannte eines Daches ist die Traufe.

 

Traufe


Trennwand

Eine Trennwand trennt Räume voneinander und hat keine tragende Funktion.

 

Trennwand


Treuhandkonto

Die Besonderheit bei einem Treuhandkonto ist, dass dieses ein im eigenen Namen, jedoch für fremde Rechnungen unterhaltenes Konto ist. Das bedeutet, dass der Inhaber das Konto für einen Dritten treuhänderisch verwaltet.

 

Treuhandkonto


Trittschall

Schall, der durch die Bewegung von Menschen auf dem Fußboden entsteht. Um dies zu verhindern, wird bei Neubauten eine entsprechende Trittschalldämmung errichtet.

 

Trittschall


Trockenbau

Eine Form des Herstellens von raumbegrenzenden und gleichzeitig nicht tragenden Bauteilen, die durch Zusammenfügen industrieller Halbzeuge zustande kommt. Die Halbzeuge werden durch Schrauben oder Stecken verbunden und benötigen somit keine wasserhaltigen Baustoffe.

 

Trockenbau


Typenhaus

 

Festgelegte und vorgegebene Form und Grundriss, ohne Veränderungsmöglichkeit. 

Typenhaus


Umbau

 

Veränderung eines Objektes in deiner Form, Gestaltung und Ausführung.

Umbau


Umnutzung

Änderung der Nutzungsart eines ganzen Gebäudes bzw. einzelner Teile eines Gebäudes, welche bei der zuständigen Baubehörde beantragt werden muss und gegebenenfalls erhebliche Baumaßnahmen mit sich führen kann.

 

Umnutzung


Umschuldung

Bestehende Schulden werden umfinanziert, wodurch eine Verbesserung der finanziellen Situation des Kreditnehmers erzielt werden soll.

 

Umschuldung


Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung bestätigt, dass der Steuerpflichtige seinen Steuererklärungs- und Zahlungspflichten erwartungsgemäß nachgekommen ist. Unbedenklichkeitsbescheinigung darf nur dem Steuerpflichtigen selbst oder mit seiner Zustimmung ausgestellt werden.

 

Unbedenklichkeitsbescheinigung


Untermiete

Ein Mieter vermietet Teile seines gemieteten Objektes an eine weitere Person.

 

Untermiete


Unterputz

Die unterste Lage des Putzes, die als Haftgrund auf einem Mauerwerk dient.

 

Unterputz


Valutierung

Auszahlung eines Darlehensbetrages.

 

Valutierung


Vergleichsmiete

Die Vergleichsmiete wird aus den Entgelten gebildet, die in innerhalb eines Ortes oder vergleichbar mit einem ähnlichen Ort in den letzten vier Jahren für Wohnraum vergleichbarer Art, Ausstattung, Lage und Größe vereinbart wurden.

 

Vergleichsmiete


Verkehrswert

Marktwert einer Immobilie unter Berücksichtigung der marktgegebenen Faktoren.

 

Verkehrswert


Vermessung

 

Bei einer Vermessung werden bestimmte Punkte bei z.B. einem Grundstück messtechnisch erfasst.

Vermessung


Vermittlerprovision

Für erbrachte Dienstleistungen erfolgsabhängiges Entgelt.

 

Vermittlerprovision


VOB

 

Die „Verdingungsverordnung für Bauleistungen“ regelt im gesamten Bauwesen den Wettbewerb.

VOB


Vollgeschoss

 

Eine Etage mit mindestens 2,3 Metern höhe, die vollständig über eine Geländeoberfläche liegt, ist ein Vollgeschoss.

Vollgeschoss


Vorfälligkeitsentschädigung

Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird bei einer vorzeitigen Kündigung des Darlehensnehmers fällig. Diese muss er an sein Kreditinstitut für sonst fällige Zinsleistung zahlen.

 

Vorfälligkeitsentschädigung


Vorkaufsrecht

Durch ein Vorkaufrecht kann eine Person ein Grundstück oder ein Gebäude erwerben, bevor dieses an einem Dritten verkauft wird.

 

Vorkaufsrecht


Vormerkung

 

Ist eine offizielle Eintragung in das Grundbuch über den Erwerb eines Grundstückes oder Gebäudes noch nicht erfolgt, so kann der Käufer durch diese Vormerkung über das Grundstück oder das Gebäude verfügen.

Vormerkung


Warmdach

Ein Warmdach wird über der unbelüfteten Dachkonstruktion aufgebaut, wobei die Errichtung der sog. Dachhaut direkt auf der Dämmung erfolgt.

Warmdach


Wärmebedarf

 

Angabe über die Menge an Wärme, welche für eine dauerhaft angenehme Wohntemperatur benötigt wird.

Wärmebedarf


Wärmebedarfsausweis

Auch Energiebedarfsausweis genannt, der Angaben über die energetischen Gebäudequalität enthält. Dieser muss seit dem Jahr 2008 für alle Gebäude angegeben.

 

Wärmebedarfsausweis


Wärmedämmung

 

Um Heizkosten zu sparen, sollte die Entscheidung über „richtige“ Wärmedämmung besonders sorgfälltig getroffen werden. Außerdem ist sie für den späteren Energieverbrauch von Bedeutung.

Wärmedämmung


Warmmiete

Gesamtbetrag der Miete. Kaltmiete inkl. Nebenkosten, wie z.B. Müllabfuht, Warmwasser, Heizung, usw,

 

Warmmiete


Wasserhaushaltsgesetz

Regelung der Wassernutzung und Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässern.

 

Wasserhaushaltsgesetz


Wasserzähler

Durch einen Wsserzähler wird der Wasserverbrauch z.B. eines Gebäudes angegeben.

 

Wasserzähler


Wegerecht

 

Befindet sich ein Weg auf einem Privatgrundstück, darf dieser in der Regel von fremden Personen nicht genutzt werden. Besteht jedoch ein Wegerecht für diesen Weg, so hat die Öffentlichkeit das Recht, diese zu nutzen.

Wegerecht


Wertermittlung

Wertermittlung eines Grundstückes oder eines Objektes in einem speziellen Verfahren.

 

Wertermittlung


Wiederverkaufsrecht

Der Verkäufer das durch ein Wiederkaufsrecht, welches in dem Kaufvertrag festgeschrieben wird, das verkaufte Objekt zu einem späteren Zeitpunkt zurückkaufen.

 

Wiederverkaufsrecht


Wohneigentumsförderung

Eine an jungen Familien mit geringfügigem Einkommen ausgerichtete Förderung, durch welche Wohneigentum angeschafft werden kann.

 

Wohneigentumsförderung


Wohnfläche

Alle bewohnbaren Räume. Nicht einkalkuliert werden Kellerräume, Garagen oder Abstellkammern.

 

Wohnfläche


Zeitmietvertrag

 

Ein über einen bestimmten Zeitraum vereinbarter Mietvertrag (zum Beispiel über eine Mietwohnung).

Zeitmietvertrag


Zession

Vertraglich vereinbarte Abtretung einer Forderung eines Gläubigers an einem anderen Gläubiger.

 

Zession


Zins

Zur Kreditrückzahlung zusätzlich von dem Darlehensnehmer zu zahlender Betrag

Zins


Zinsbindung

Für einen bestimmten Zeitraum festgeschriebener Zinssatz eines Darlehens.

 

Zinsbindung


Zwangsvollstreckung

Kann ein Darlehensnehmer seinen Zahlungen nicht mehr nachkommen, so kann sein Kreditinstitut diese durch eine Zwangsvollstreckung geltend machen. Das von dem Kreditinstitut finanzierte Haus kann beispielsweise in einer Zwangsversteigerung verkauft werden.

 

Zwangsvollstreckung


Zwischenkredit

Kurzfristiges Darlehen, welches durch Eigenkapital oder einen langfristigen Kredit abgelöst wird.

 

Zwischenkredit


Dachneigung

Die Neigung des Daches gibt die Information über dessen Bezeichnung. Ein Dach, mit weniger als 10 Grad Neigung, bezeichnet mal „Flachdach“. Ein „flach geneigtes Dach“ liegt vor, wenn die Neigung zwischen 10 und 30 Grad liegt. Bei Neigungen über 30 Grad handelt es sich um ein „Steildach“

 

Dachneigung


Erbbaurecht

 

Das Erbbaurecht ist das zeitlich befristete und dinglich gesicherte Recht, an einem Grundstück – auf oder unter der Oberfläche – ein Bauwerk zu errichten. Es kennzeichnet sich durch Belastbarkeit, Veräußerlichkeit und Vererbbarkeit. Der Erbbauzins ist das Entgelt für die Gewährung des Erbbaurechts.

Erbbaurecht


Schönheitsreparaturen

Maßnahmen, die z.B.ein Mieter für eine anstehende Instandsetzung der Immobilie in regelmäßigen Abständen vornehmen muss.

 

Schönheitsreparaturen


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